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Der Kunstraum

Im Dachgeschoss der Scheune befindet sich der Kunstraum des Försterhauses. Anlass zu seiner Einrichtung war das Werk des Malers Reiner Strub (1935-2013), der bis zu seinem Tod in Reute lebte. 2005 hatte er der Gemeinde einen Querschnitt aus seinen Arbeiten in Form einer Schenkung übertragen.

Im Wechsel mit dem Werk Strub werden im Kunstraum Ausstellungen anderer Kunstschaffender gezeigt. Die Themen, die Strubs Arbeit charakterisieren, bilden dabei Anknüpfungspunkte.

Nach seinem Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, längeren Aufenthalten in Kanada und Griechenland sowie einer ersten prägenden Reise nach Afrika, ließ er sich 1966 in seinem eigenhändig erbauten Haus in Reute nieder. Von hier aus reiste er während der nächsten fünf Jahrzehnte fast jährlich für mehrere Monate zum Malen nach Griechenland und unternahm längere Reisen nach Afrika.

Strub beschrieb seine Motivation für das Malen als inneren Drang, als elementares Bedürfnis. Sein Interesse galt dabei weniger der Bedeutung des Bildes als dem Ergebnis konzentrierten Arbeitens. Hierbei nutzte er verschiedene künstlerische Techniken wie Malen, Zeichnen, Aquarellieren und verschiedene Materialien wie Öl, Acryl, Bleistift, Kohle, Tusche, Sand und Steine. Strub sah sich als Handwerker und freier Maler. Den Begriff „Künstler" lehnte er ab.